Liebe, Oper, Transgression bei Thomas Mann und Thea Dorn

Oktober 11th, 2011

Erschienen in:

“Düsseldorfer Beiträge zur Thomas Mann-Forschung: Schriftenreihe der Thomas Mann Gesellschaft Düsseldorf” (hrsg. von Thomas Mann-Gesellschaft Düsseldorf e.V.) mehr

 

Inszenierte Alterität – Zigeunerfiguren in Literatur, Oper und Film

Mai 15th, 2010

Nomadisierend, ohne Heimat und Herkunft, verbunden mit der Vorstellung des Ungeordneten, bezeichnet die »Zigeunerin« zugleich ein poetisches Ideal zahlreicher Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit klar definierbaren Stereotypen, die häufig mythemischen Charakter haben, werden Zigeunerfiguren in der Literatur, aber auch in Oper und Film, inszeniert und in ihrer Alterität festgeschrieben. Das 19. Jahrhundert ist in besonderer Weise von einem ambivalenten Umgang mit dem als exotisch empfundenen Anderen gekennzeichnet. Die Zigeunerin ist die zugleich ein- wie ausgeschlossene Dritte, eine hybride Figur, die immer neue Bedeutungen generiert und besonders in Umbruchsituationen zu finden ist. Die Studie “Inszenierte Alterität” wurde 2006 in einer erweiterten Fassung von der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn als Habilitationssschrift angenommen. (Venia Legendi für Komparatistik und Romanische Literaturwissenschaften).

Grenzgänge: Intermedialität

März 13th, 2010

Wenn heute ein Klassiker der galloromanischen Literatur wie beispielsweise Choderlos de Laclos’ Briefroman Les Liaisons dangereuses von 1782 rezipiert wird – dann als Film. Angesprochen auf die Verführer im Roman antworten die meisten je nach Alter: Glenn Close und John Malcovich, oder “da gibt es doch diesen coolen Film mit der Sarah Michel Gellar und Ryan Philippe”.

(Aus dem Editorial zu “Grenzgänge: Intermedialität, 14. Jahrgang 2007, Heft 27″, weiterlesen, Inhaltsverzeichnis)